Schimmel-Ursachenanalyse Hand mit Klimadaten-Logger an einer Wand, oder Probenentnahme im Detail. Sachlich-fachlich, nicht reißerisch.

Sanieren statt überstreichen.

Eine Schimmelstelle, die mit Anti-Schimmel-Farbe übermalt wird, ist keine Sanierung. Sie ist Kosmetik – und in vielen Fällen sogar gefährlich, weil sie das Problem verbirgt, ohne es zu lösen. Schimmel hat immer eine Ursache: zu hohe Luftfeuchte, eine Wärmebrücke, ein verstecktes Leck, falsches Lüftungs­verhalten oder eine bauphysikalische Schwachstelle. Wer den sichtbaren Befall entfernt, ohne die Ursache zu finden, züchtet ihn neu.

LESA arbeitet deshalb in zwei klar getrennten Phasen: Erst die Ursachenanalyse, dann die Sanierung. Beide Phasen sind dokumentiert, beide sind rechtssicher verwertbar. Wir schaffen Klarheit, wo Unsicherheit herrscht.

Phase 1: Ursachenanalyse mit Klimadaten.

Bevor wir auch nur eine Tapete entfernen, klären wir die Ursache. Dafür setzen wir mehrere Verfahren parallel ein, je nach Verdachtslage:

Bauthermografie

Wärmebildkameras decken Wärmebrücken, undichte Stellen und Feuchteinseln in Wänden und Decken auf. So wird sichtbar, ob ein bauphysikalisches Problem besteht – oder eben nicht.

Oberflächen- und Materialfeuchte

Mit kapazitiven und Mikrowellen-Messgeräten erfassen wir die Feuchteverteilung quantitativ. Materialproben (Bohrkerne, Schabeproben) bestätigen oder widerlegen den Befund laboranalytisch.

Raumklima-Logging

Über mehrere Tage hinweg messen wir Lufttemperatur, relative Luftfeuchte und Wandtemperatur. Das ergibt ein präzises Bild des Mikroklimas und zeigt, ob Lüftungs­verhalten oder Bauphysik die treibende Ursache ist.

Unser Schimmelprotokoll enthält nicht nur Fotos, sondern Klimadaten – Taupunkt, Luftfeuchte, Wandtemperatur. Das ist Ihr Airbag bei rechtlichen Auseinander­setzungen.

Phase 2: Sanierung nach UBA-Leitfaden.

Die eigentliche Sanierung erfolgt streng nach den Richtlinien des Umweltbundesamtes. Das bedeutet: keine improvisierten Ad-hoc-Maßnahmen, sondern ein klar definiertes, dokumentiertes Vorgehen, das gesundheitsschutz­technisch geprüft und versicherungsseitig anerkannt ist.

Abschottung des Schwarzbereichs

Bevor der Befall geöffnet wird, isolieren wir den belasteten Bereich mit Folien, Staubschutztüren und Unterdruck­haltung. So gelangen Sporen nicht in unbelastete Wohnbereiche – ein kritischer Punkt, an dem viele Sanierer scheitern.

Rückbau und Dekontamination

Befallene Materialien werden fachgerecht entfernt und entsorgt. Die freigelegten Flächen werden mit Wasserstoff­peroxid oder vergleichbaren Mitteln dekontaminiert. Anschließend feinreinigen wir mit H-Saugern (HEPA H13).

Wiederherstellung mit Spezialbaustoffen

Beim Wiederaufbau setzen wir auf diffusions­offene, mineralische Werkstoffe – Silikatfarben, Kalziumsilikat­platten, mineralische Putze. Diese stabilisieren den pH-Wert auf einem Niveau, bei dem Schimmel physikalisch kaum noch wachsen kann. Damit wird Prävention zum Standard, nicht zum Nachgedanken.

Was Sie davon haben.

  • Neutrales Gutachten. Sie bekommen ein objektives, fachliches Urteil über die Ursache. Das macht die Klärung der Kostenfrage zwischen Mieter und Eigentümer sachlich – statt emotional.
  • Volle Haftungssicherheit. Sanierung nach UBA-Leitfaden, dokumentierte Klimadaten, zertifiziertes Vorgehen – nichts, was später angegriffen werden kann.
  • Langfristige Prävention. Diffusionsoffene Werkstoffe verhindern erneuten Befall physikalisch. Keine Dauer­sanierungen, keine Reklamationen.
  • Verständliche Erklärung. Wir lassen Sie mit dem Laborbericht nicht allein – wir erklären die Ergebnisse und geben konkrete Handlungs­empfehlungen für Mieter und Eigentümer.

Versicherung & Rechtssicherheit.

Bei Schimmel­befall infolge eines versicherten Wasserschadens übernimmt die Wohngebäude­versicherung in der Regel die Sanierungskosten. Bei Schimmel­befall ohne klare Schadensursache wird die Kostenübernahme komplexer – genau hier hilft unser Gutachten. Es schafft die Faktenbasis, auf der Versicherer entscheiden können.

Auf Wunsch übernehmen wir auch hier die komplette Kommunikation und Abrechnung mit der Versicherung. Per Abtretungs­erklärung rechnen wir direkt ab – Sie erhalten eine fertige Wohnung, ohne in Vorleistung gehen zu müssen.

Häufige Fragen.

Schimmelsporen können Atemwegs­beschwerden, Allergien und bei dauerhafter Belastung ernsthafte gesundheitliche Probleme auslösen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Immungeschwächte.

Sichtbarer Schimmel ist selten der ganze Befall – häufig sitzt der größere Teil verborgen, hinter Tapeten, unter Estrich oder in der Dämmschicht. Eine professionelle Beurteilung ist deshalb dringend empfohlen, sobald sichtbarer Schimmel größer als ein Handteller auftritt.

Das hängt von der Ursache ab. Bei baulichen Mängeln (Wärmebrücke, undichtes Dach, Rohrbruch) trägt der Eigentümer die Kosten – oft über die Wohngebäude­versicherung. Bei nachweisbar falschem Lüftungs­verhalten kann der Mieter haftbar sein.

Genau deshalb beginnt jede LESA-Sanierung mit einer neutralen Ursachen­analyse: Wir liefern Ihnen ein objektives Gutachten als Grundlage für die Klärung der Kostenfrage.

Eine punktuelle Schimmel­sanierung an einer kleinen Wandfläche ist oft binnen 1 bis 3 Tagen abgeschlossen. Größere Befälle mit Trockenbau-Rückbau und Dämmschicht­sanierung benötigen 1 bis 3 Wochen, inklusive der notwendigen Trocknung der Bausubstanz. Wir geben Ihnen nach der Erst­begehung eine verbindliche Zeitplanung.

Nicht, wenn die Ursache mitsaniert wurde. Reine Oberflächen­behandlung mit Anti-Schimmel-Farbe ist keine Sanierung – sie ist Kosmetik.

Wir setzen bei der Wiederherstellung auf diffusions­offene, mineralische Werkstoffe wie Silikatfarben oder Kalzium­silikatplatten, die den pH-Wert stabilisieren und erneuten Befall physikalisch verhindern. Plus: dokumentierte Klimadaten als Prävention.